Die Google-Bewertungen stammen aus meinem Unternehmensprofil bei Google. Ich prüfe nicht, ob sie von Personen stammen, die meine Leistungen tatsächlich in Anspruch genommen haben.
Verspannungen im Nacken kommen meist von langen Sitzzeiten, Überlastung und Stress. Am besten hilft, in Bewegung zu bleiben und die Nackenmuskulatur gezielt zu kräftigen. Kommen Lähmungen, Genickstarre, Fieber oder Kopfschmerzen mit Übelkeit dazu, brauchen Sie schnell ärztliche Hilfe.
Von Uwe Schapeit, Personal Trainer in Nordrach · Stand: September 2026
Ursachen
Häufige Ursachen von Nackenschmerzen
Nackenschmerzen weisen nur sehr selten auf etwas Ernstes hin. Meist steckt eine Mischung aus Haltung, Belastung, Stress und Verspannungen dahinter.
01
Schwache Nackenmuskeln, lange Sitzzeiten
Stundenlang am Schreibtisch oder am Handy: Die Muskulatur hält den Kopf in derselben Position und macht irgendwann zu.
02
Überlastung
Einseitige Arbeit über Kopf, schwere Taschen, ein ungewohnt harter Trainingstag. Der Nacken reagiert mit Schmerz und Steifheit.
03
Verschleiß
Mit den Jahren werden die Bandscheiben der Halswirbelsäule dünner. Das ist normal und muss nicht wehtun.
04
Nerven und Bandscheiben
Drückt eine Bandscheibe auf einen Nerv, strahlt der Schmerz oft in Arm oder Hinterkopf aus, manchmal mit Kribbeln.
05
Stress
Bei Nackenschmerzen, die länger als drei Monate bleiben, spielen psychische Belastungen und Stress häufig eine Rolle.
Schreibtisch, Stress und Kiefer: wie alles zusammenhängt
Schreibtisch
Der Kopf wandert nach vorn, die Schultern ziehen hoch. Jeder Zentimeter nach vorn macht den Kopf für den Nacken schwerer zu halten.
Stress
Unter Druck ziehen viele unbewusst die Schultern hoch und halten die Luft an. Nach einem langen Tag spürt man das im Nacken.
Kiefer
Wer die Zähne zusammenbeißt oder nachts knirscht, spannt Muskeln an, die bis in den Nacken reichen. Beides hängt oft zusammen.
Kopf
Kopfschmerzen vom Nacken?
Das kennen viele: Der Nacken ist fest und am Abend drückt der Kopf. Laut gesund.bund.de kann langes Sitzen am Schreibtisch zu Schmerzen und Steifheit in Nacken und Schultern führen, manchmal auch zu Kopfschmerzen.
Oft ist dann von Spannungskopfschmerzen die Rede. Die Diagnose stellt die Ärztin oder der Arzt, denn Kopfschmerzen haben viele mögliche Ursachen.
Wenn die Beschwerden mit dem Nacken zusammenhängen, setzt mein Training dort an: Verspannungen lösen, Haltung verbessern, Nacken und Schultern kräftigen. Ein Versprechen, dass die Kopfschmerzen verschwinden, gebe ich nicht.
Warnung
Warnzeichen: wann der Nacken zum Arzt gehört
Auch wenn ein Kribbeln länger anhält, Hände oder Beine häufig einschlafen, die Beine schwächer werden oder beim Gehen Gleichgewichtsprobleme auftreten, sollten Sie ärztlich nachschauen lassen.
Sind ernsthafte Ursachen ausgeschlossen, ist gezieltes Training ein guter nächster Schritt. Mein Training ersetzt keine ärztliche Diagnose.
Vorgehen
So gehe ich bei Nackenverspannungen vor
01
Analyse
Wie sitzen Sie, wie arbeiten Sie, wie beweglich sind Brustwirbelsäule und Schultern? Oft sitzt der Auslöser unterhalb des Nackens.
Kräftigung für Nacken und Schulterblätter, Beweglichkeit für die Brustwirbelsäule, dazu kurze Übungen für den Arbeitstag.
5 Übungen gegen Nackenschmerzen und Verspannungen
Kurz genug für die Mittagspause, sanft genug für jeden Tag. Bewegen Sie sich im angenehmen Bereich und hören Sie auf, wenn es in den Arm ausstrahlt oder kribbelt.
01
Kinn zurückschieben
Richtet den Kopf auf und aktiviert die tiefe Nackenmuskulatur
Aufrecht sitzen oder stehen, Blick geradeaus.
Das Kinn waagerecht nach hinten schieben, als wollten Sie ein Doppelkinn machen. Der Kopf kippt dabei nicht.
Drei bis fünf Sekunden halten, dann lösen.
So oft: 8 bis 10 Wiederholungen, gern mehrmals am Arbeitstag.
02
Schulterkreisen rückwärts
Lockert Nacken und Schultern nach langem Sitzen
Arme locker hängen lassen.
Die Schultern langsam nach oben ziehen, dann nach hinten und unten kreisen.
Große, ruhige Kreise, ohne den Kopf mitzubewegen.
So oft: 10 Kreise, ein paar Mal am Tag.
03
Seitliche Nackendehnung
Dehnt die seitliche Nacken- und Schultermuskulatur
Aufrecht sitzen, eine Hand greift unter die Sitzfläche.
Das Ohr der anderen Seite langsam Richtung Schulter neigen, bis ein Ziehen zu spüren ist.
Ruhig atmen, dann die Seite wechseln.
So oft: 20 bis 30 Sekunden pro Seite, zweimal.
Achtung: Nur ein angenehmes Ziehen, kein Schmerz und kein Kribbeln im Arm.
04
Schulterblätter zusammenführen
Kräftigt die Muskeln zwischen den Schulterblättern und öffnet den Brustkorb
Aufrecht sitzen, Arme angewinkelt neben dem Körper, Handflächen nach vorn.
Die Ellenbogen nach hinten unten ziehen, bis sich die Schulterblätter annähern.
Kurz halten, der Nacken bleibt lang.
So oft: 2 Durchgänge mit 12 Wiederholungen.
05
Nacken gegen die Hand halten
Stärkt die Nackenmuskulatur ohne Bewegung
Eine Hand an die Stirn legen und den Kopf leicht gegen die Hand drücken, die Hand hält dagegen.
Der Kopf bewegt sich dabei nicht. Fünf bis zehn Sekunden halten.
Danach mit der Hand an der Seite und am Hinterkopf wiederholen.
So oft: Je Richtung 3 Wiederholungen.
Achtung: Nur mit mäßigem Druck, besonders am Anfang.
Stimme
Erfahrung: das Körpergefühl zurück
Nacken und Schulter
„Durch Zufall lernte ich Uwe kennen und startete ein intensives 4D PRO Training. Bereits nach der dritten Einheit hatte ich das Gefühl, dass sich etwas verändert. […] Ich habe mein Körpergefühl wieder, dafür bin ich Uwe und auch im Namen meiner Familie sehr dankbar.“
Josef M.Ausdauersportler seit 1968
Auszüge aus schriftlichen Rückmeldungen, die mir Kundinnen und Kunden geschickt haben. Gekürzt an den markierten Stellen.
Fragen
Häufige Fragen zu Nackenschmerzen
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie mich an unter 0171 7785507.
Bewegung. Stehen Sie auf, wechseln Sie die Position und machen Sie ein paar ruhige Übungen wie Schulterkreisen oder das Kinn zurückschieben. Laut gesund.bund.de ist es bei Nackenschmerzen meist sogar wichtig, sich zu bewegen und dem Alltag nachzugehen.
In der Regel ja. Die Sorge, sich durch Bewegung zu schaden, ist laut gesund.bund.de meist unbegründet, solange keine Hinweise auf ernsthafte Probleme vorliegen. Wer die Nackenmuskulatur gezielt trainiert, kann Nackenschmerzen vorbeugen.
Wenn die Beschwerden länger als drei Monate anhalten. Dann spielen häufig auch psychische Belastungen und Stress eine Rolle.
Ziel des Myoreflex-Trainings ist, Muskelverspannungen zu lösen. Ob es bei Ihnen wirkt, zeigt sich im Training. Ich kombiniere es immer mit aktiven Übungen, damit Sie nicht auf mich angewiesen bleiben.
Nur sehr selten. Bei Warnzeichen wie Lähmungen, Genickstarre, Kopfschmerzen mit Übelkeit oder Schwindel, Fieber oder nach einem Unfall brauchen Sie aber schnell ärztliche Hilfe.